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4x100, Staffel, Ellen Sprunger, Sarah Atcho, Marisa Lavanchy, Swiss Athletics
4x100, Staffel, Ellen Sprunger, Sarah Atcho, Marisa Lavanchy, Swiss Athletics
4x100, Staffel, Ellen Sprunger, Sarah Atcho, Marisa Lavanchy, Swiss Athletics

4x100, Staffel, Ellen Sprunger, Sarah Atcho, Marisa Lavanchy, Swiss Athletics

NEWS & TERMINE

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NEWS

Grossartiger 4. Platz an der WM

October 04, 2019

Die Schweizer Sprint-Staffel der Frauen verpasste an den Weltmeisterschaften in Doha (QAT) den Sprung aufs Podest nur um 8 Hundertstel. Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) belegten mit dem nationalen Rekord von 42,18 Sekunden den fantastischen 4. Platz.

„Ein 4. Rang kann negativ oder positiv sein. Heute sind wir zufrieden. Der Schweizer Rekord ist wohl das Beste, das wir erreichen konnten“, sagte die WM-Dritte Mujinga Kambundji nach ihrem insgesamt siebenten Einsatz in Doha. Auch die Schlussläuferin Salomé Kora stellte den positiven Aspekt in den Vordergrund: „Vierte auf europäischem Niveau (EM-Berlin 2018 – Red.), nun Vierte auf Weltniveau: Das ist ein gutes Omen für nächstes Jahr. Aber wir müssen als Einzelläuferinnen noch schneller werden.“

Die eigene Bestmarke, im vergangenen Jahr an der Athletissima in Lausanne erzielt, verbesserte das Quartett um elf Hundertstel. (SDA/SwA)

Nach Schrecksekunde im WM-Final

October 03, 2019

Die Schweizer Sprint-Staffel der Frauen steht an den Weltmeisterschaften in Doha (QAT) im Final und löste damit das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio (JAP).

Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) belegten in ihrem Halbfinal den geforderten 3. Rang. Mit 42,82 Sekunden blieb das Quartett deutlich über dem angepeilten Schweizer Rekord (42,29), den sie anlässlich der letztjährigen Athletissima aufgestellt hatten. Vor den Schweizerinnen klassierten sich die USA (42,46) und Trinidad und Tobago (42,75). Insgesamt resultierte für das helvetische Quartett die sechstbeste Zeit.

Der Final steht am Samstagabend um 21.05 Uhr im Programm. (SDA/SwA)

(Photo: athletix.ch)

11 Punkte an der Team-EM gewonnen

August 09, 2019

Am zweiten Tag der Team-EM in der Super League in Bydgoszcz (POL) holten Julien Wanders (Stade Genève) über 5000 m, Lea Sprunger (COVA Nyon) über 400 m und die 4×100-m-Frauenstaffel drei 2. Plätze für die Schweiz.

Pflicht erfüllt heisst es somit für die 4×100-m-Frauenstaffel. Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Cornelia Halbheer (LV Winterthur) brachten den Stab in 43,11 Sekunden ins Ziel, womit sie 2 Hundertstel hinter Frankreich die zweitbeste Zeit des Tages liefen.

(Photo: athletix.ch)

Wieder Gold an der Universiade

July 12, 2019

Sie haben es wieder getan! Die Schweizer Sprinterinnen haben an der Universiade in Napoli über 4×100 m Gold gewonnen. Und das bereits zum zweiten Mal in Folge.

Angeführt von Ajla Del Ponte (US Ascona), die schon über 100 m Silber geholt hatte, und Salomé Kora (LC Brühl), 100-m-Bronze-Gewinnerin 2017, sprintete das Team überlegen zu Gold. Beide Athletinnen waren schon in der Staffel dabei, die 2017 in Taipeh gesiegt hatte.

Kora übernahm den Start und übergab den Stab anschliessend an Sarah Atcho (Lausanne-Sports). Der Wechsel verlief keinesfalls reibungslos, Atcho musste sich umdrehen, um den Stab greifen zu können. Dennoch lag die Schweiz schon zu diesem Zeitpunkt in Führung, was sich auch beim Wechsel zu Del Ponte und Samantha Dagry (Lausanne-Sports) nicht änderte. Dagry brachte den Stab nach 43,72 Sekunden sicher über die Ziellinie.

Starker Auftritt in Lausanne

July 04, 2019

Das Highlight aus nationaler Sicht lieferte zum Schluss des Athletissima-Abends in Lausanne die Sprint-Staffel der Frauen mit einem starken 3. Rang in 42,60 Sekunden hinter den Niederlanden und China.

Diese Leistung durfte nicht erwartet werden, denn die Stammformation der 4×100-m-Staffel testete eine neue Aufstellung, einzig Sarah Atcho (Lausanne-Sports) blieb auf ihrer angestammten Position 2. Den Start übernahm Salomé Kora (LC Brühl), Ajla del Ponte (US Ascona) übergab der Schlussläuferin Mujinga Kambundji (STB). Es galt, Erkenntnisse unter Wettkampfdruck zu sammeln. Das Quartett kam nur um drei Zehntel nicht an den Schweizer Rekord anlässlich von Athletissima 2018 (42,29) heran. (SDA)

(Photo: athletix.ch)

2. Platz im ersten Saisonrennen

June 14, 2019

In ihrem ersten Saisonrennen bei AtletiCAGenève lief die Schweizer 4x100-m-Frauenstaffel in 43,59 hinter Holland auf den 2. Platz. Dem Team gehörten Riccarda Dietsche (KTV Altstätten), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ajla Del Ponte (US Ascona) und Salomé Kora (LC Brühl) an.

Ihren nächsten Einsatz hat die Staffel am 5. Juli bei Athletissima Lausanne.

(Photo: athletix.ch)

Frauen-Quartett in Berlin auf Rang 3

September 01, 2018

Das Internationale Stadionfest (ISTAF) in Berlin gehört zu den prestigeträchtigsten Meetings ausserhalb der Diamond League. Gleich fünf Schweizerinnen waren im Olympiastadion im Einsatz. Die beste Einzelleistung zeigte Ajla Del Ponte, welche die 100 m in 11,54 Sekunden zurücklegte. Danach führte sie die 4x100-m-Staffel bestehend aus ihr als Startläuferin, Salomé Kora (LC Brühl), Cornelia Halbheer (LV Winterthur) und Sarah Atcho (Lausanne-Sports) auf den dritten Rang. Die 43,35 Sekunden liegen allerdings über eine Sekunde über der Saisonbestleistung und dem Schweizer Rekord.

Staffel im letzten Moment abgefangen

August 29, 2018

Bei Weltklasse Zürich lief die Schweizer 4×100-m-Staffel mit Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) auf den tollen 2. Platz. Die Schweizerinnen legten einen grossartigen Lauf auf die Bahn und Schlussläuferin Kora konnte den Stab als Führende übernehmen. Erst auf den allerletzten Metern wurde sie von der britischen Weltklasseläuferin Dina Asher-Smith noch abgefangen.

Mit 42,49 Sekunden blieben die Schweizerinnen lediglich zwei Zehntel über ihrem Landesrekord und erzielten den drittbesten Wert aller Zeiten – vor einem Jahr wäre dieser noch ein Schweizer Rekord gewesen.

(Photo: athletix.ch)

4×100-m-Frauenstaffel: Zürich und Berlin

August 28, 2018

Den Abschluss von Weltklasse Zürich machen traditionell die 4×100-m-Frauenstaffeln. Die Schweiz wird dort am Donnerstag, 30. August mit dem gleichen Quartett wie an der EM in Berlin antreten, wo mit Platz 4 eine Medaille nur knapp verpasst wurde. Vor ihrem Heimpublikum wollen Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji und Salomé Kora (LC Brühl) nochmals zeigen, dass sie zu den besten Teams der Welt gehören.

Es ist dies für sie das zweitletzte Rennen der Saison – am Sonntag, 2. September treten die Schweizerinnen beim ISTAF-Meeting in Berlin an, wo Samantha Dagry (Lausanne-Sports) oder Cornelia Halbheer (LV Winterthur) anstelle von Kambundji starten wird. In Zürich läuft ausserdem ein Schweizer U20-Team mit.

(Photo: athletix.ch)

Keine EM-Medaille für die Staffel-Frauen

August 11, 2018

Die hochgehandelten Staffelläuferinnen über 4x100 m mussten sich an der EM in Berlin mit dem unglücklichsten aller Ränge abfinden: Platz vier.

 

Viel vorzuwerfen haben sich Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) allerdings nicht. Denn mit 42,30 Sekunden blieb man nur einen Hundertstel über dem Schweizer Rekord, aufgestellt bei der Athletissima in Lausanne in diesem Jahr. 0,07 Sekunden fehlten zu Edelmetall. Wie schade!

(Photo: athletix.ch)

Athletissima: Feuerwerk der Frauenstaffel

July 05, 2018

Das Diamond-League-Meeting Athletissima Lausanne bot den Leichtathletik-Fans einmal mehr einen begeisternden Abend. Mujinga Kambundji (STB/100 m) und die 4×100-m-Frauenstaffel brillierten mit Schweizer Rekorden.

Zum Schluss des attraktiven Programms konnten die Fans in der Pontaise einen neuerlichen Schweizer Rekord der 4×100-m-Frauen bejubeln. Dieser kam nicht unerwartet, sind doch die besten Schweizer Sprinterinnen hervorragend in Form. Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora brachten den Stab in 42,29 Sekunden knapp vor Deutschland ins Ziel, womit sie ihren an der letztjährigen WM in London (GBR) aufgestellten Bestwert gleich um 21 Hundertstel verbesserten. In der europäischen Saisonbestenliste liegen sie hinter Deutschland an 2. Position.

(Photo: athletix.ch)

Überzeugender Sieg in Genf

June 09, 2018

Beim internationalen Meeting AtletiCAGenève in Genf zeigten zahlreiche Schweizer Athletinnen und Athleten starke Leistungen. Die 4×100-m-Frauenstaffel siegte in 42,71 Sekunden.

Gleich zum Auftakt des Meetings setzte die 4×100-m-Frauenstaffel ein Ausrufezeichen. Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora brachten den Stab in 42,71 Sekunden ins Ziel. Damit sicherten sie sich nicht nur den Sieg im Rennen, es ist dies hinter Grossbritannien (42,46) auch die zweitbeste Zeit in Europa in diesem Jahr. So schnell sind die Schweizerinnen noch nie in eine Saison gestartet. Überhaupt sind sie die Bahnrunde erst dreimal schneller gelaufen – bei ihren Schweizer Rekorden im letzten Sommer bei Athletissima Lausanne und im Halbfinal an der WM in London (GBR) sowie im WM-Final, in dem sie auf den fantastischen 5. Platz stürmten.

«Das ist ein vielversprechender Auftakt, der uns zuversichtlich stimmt», sagte Raphaël Monachon, der die Staffel seit dieser Saison als Coach betreut. Auch die Athletinnen zeigten sich zufrieden. «Das ist eine sehr gute Zeit. Die Wechsel waren nicht perfekt, da können wir sicher noch etwas herausholen», befand die Schlussläuferin Salomé Kora. Das grosses Saisonziel des Teams ist selbstredend die EM in Berlin (GER/6. bis 12. August).

(Photo: athletix.ch)

Raphael Monachon wird Coach der 4x100-m-Frauenstaffel

December 11, 2017

Die Schweizer 4x100-m-Nationalstaffel der Frauen startet mit einem neuen Coach in die Saison 2018. Der frühere Hürdenläufer Raphael Monachon – bisher verantwortlich für die U23-Staffel – übernimmt das Team, das an der WM in London (GBR) auf den glänzenden 5. Platz lief.

Die Frauenstaffel ist seit Jahren eines der Flaggschiffe von Swiss Athletics. In der zu Ende gegangenen Saison stellten die Schweizerinnen bei Athletissima Lausanne und in den Halbfinals der WM in London zwei Schweizer Rekorde auf (aktuell 42,50 Sekunden), im WM-Final liefen sie auf den hervorragenden 5. Platz. Das ist die beste Klassierung, die jemals eine Schweizer Staffel an einer WM erreicht hat.

Auf dieser Basis übernimmt Raphael Monachon nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Coach Ralph Mouchbahani das Schweizer Team. Der frühere 110-m-Hürden-Spezialist aus dem Berner Jura bringt wertvolle Erfahrung als Staffelcoach mit. Unter anderem war er verantwortlich für das Frauenteam, das an den U23-Europameisterschaften 2015 in Tallinn (EST) und 2017 in Bydgoszcz (POL) jeweils die Bronzemedaille gewann.

Sämtliche Läuferinnen, die 2017 den Staffelkader angehörten, haben zugesagt, auch in der kommenden Saison mit der EM im August in Berlin (GER) als Höhepunkt für die Staffel zu laufen.

(Photo: Swiss Athletics)

Sports Awards: Frauenstaffel als Team des Jahres nominiert

November 23, 2017

Grosse Ehre für die 4×100-m-Nationalstaffel der Frauen: Die Sprinterinnen sind eines von drei nominierten Teams bei der Wahl des Schweizer Teams des Jahres 2017. Die Sieger in allen Kategorien werden am Sonntag, 10. Dezember anlässlich der Sports Awards live im Schweizer Fernsehen bekannt gegeben.

In der Zusammensetzung mit Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) stellten die Schweizerinnen die in diesem Jahr zwei Landesrekorde auf und liefen an der WM in London (GBR) auf den glänzenden 5. Platz – das beste WM-Resultat einer Schweizer Frauenstaffel aller Zeiten. Die nationale Bestmarke liegt nun bei 42,50 Sekunden.

Diese Leistungen fanden auch über die Leichtathletikszene hinaus Beachtung und so sind die Sprinterinnen neben der Fussball-Nationalmannschaft der Männer und der Mixed-Staffel der Mountainbiker eines von drei nominierten Teams.

Anders als bei der Wahl des Newcomers des Jahres, wo die Mehrkämpferin Géraldine Ruckstuhl (STV Altbüron) eine von drei Nominierten ist, gibt es bei der Wahl des Team des Jahres keine Online-Abstimmung für die Fans. Die Preisträger in den Kategorien «Team», «Behindertensportler» und «Trainer» werden von den Sportredaktionen der Schweizer Medien und den Schweizer Sportjournalisten (sportpress.ch) sowie von den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern von Swiss Olympic und Swiss Paralympics gewählt.

 

(Photo: athletix.ch)

Frauenstaffel ist das Leichtathletik-Team des Jahres

November 18, 2017

An der 2. Swiss Athletics Night am Samstag, 18. November in Ittigen wurden die Schweizer Leichtathleten des Jahres 2017 präsentiert. Das Team des Jahres wurde durch die Leistungssport-Kommission von Swiss Athletics bestimmt.

Dieser Titel geht an die 4×100-m-Nationalstaffel der Frauen. In der Zusammensetzung mit Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) stellte das Team sowohl beim Diamond-League-Meeting Athletissima Lausanne als auch im WM-Vorlauf in London einen Schweizer Rekord auf. Im Final resultierte mit dem 5. Platz die beste Staffel-Klassierung aller Zeiten an einer WM.

(Photo: athletix.ch)

Schweizer Frauenstaffel läuft in Berlin auf Platz 3

August 26, 2017

Beim internationalen Meeting in Berlin (GER) erreichte die Schweizer 4x100-m-Frauenstaffel in 43,37 Sekunden den 3. Platz. Dabei liessen die Schweizerinnen unter anderem die holländische Staffel mit 200-m-Weltmeisterin Dafne Schippers hinter sich.

In ihrem letzten Saisonrennen traten die Schweizerinnen wie drei Tage zuvor beim Diamond-League-Meeting Weltklasse Zürich mit Samantha Dagry (Lausanne-Sports), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Fanette Humair (FSG Bassecourt) an. Gewonnen wurde das Rennen von Deutschland in starken 42,17 Sekunden, die USA lagen mit 43,07 nur knapp vor den Schweizerinnen.

Die Schweizerinnen können mit ihrer Saison durchaus zufrieden sein, stellten sie doch an der WM vor zwei Wochen in London (GBR) mit 42,50 Sekunden einen Landesrekord auf und liefen im Final auf den glänzenden 5. Platz. Zwei der Athletinnen aus der WM-Staffel (Ajla Del Ponte, Salomé Kora) sind derzeit an der Universiade in Taipei (TWN) engagiert, was die Leistung des Swiss-Athletics-Quartetts in Berlin aufwertet.

(Screenshot: Youtube)

Letztes Saisonrennen am Sonntag in Berlin

August 24, 2017

Die 4×100-m-Nationalstaffel der Frauen bestreitet am Sonntag, 27. August ihr letztes Saisonrennen. Das Schweizer Team wurde ans internationale Meeting (ISTAF) in Berlin (GER) eingeladen.

Drei Tage nach ihrem Auftritt bei Weltklasse Zürich wird die Sprintstaffel im Berliner Olympiastadion erneut im Einsatz stehen. In der EM-Stadt des kommenden Jahres treten die Schweizerinnen mit Samantha Dagry (Lausanne-Sports), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Fanette Humair (FSG Bassecourt) an. Sie messen sich in Berlin unter anderem mit dem deutschen Team, das an der WM in London (GBR) als Vierte direkt vor ihnen ins Ziel einlief. Sie laufen in der gleichen Zusammensetzung wie am Donnerstag in Zürich, als sie in 42,93 Sekunden eine tolle Zeit realisierten.

(Photo: athletix.ch)

Frauenstaffel in Zürich unter 43 Sekunden

August 23, 2017

Den Schlusspunkt von Weltklasse Zürich bildete auch in diesem Jahr das Rennen der 4×100-m-Staffeln. Die Schweizerinnen traten mit Samantha Dagry (Lausanne-Sports), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Fanette Humair (FSG Bassecourt) an und realisierten in 42,93 Sekunden eine formidable Zeit. Hinter Jamaika, Grossbritannien und Deutschland wurden sie vierte.

 

Am kommenden Sonntag werden die Schweizerinnen in der gleichen Zusammensetzung in Berlin (GER) laufen. Es wird dies ihr letztes Staffelrennen in dieser Saison sein.

(Photo: athletix.ch)

Platz 5 im WM-Final: Schweizerinnen brillieren in London

August 11, 2017

Die 4×100-m-Staffel der Frauen brillierte im WM-Stadion von London: Ein 5. Rang ist der Lohn für langjährige Arbeit. Im Final kamen die Schweizerinnen bis auf einen Hundertstel an ihren am Vormittag aufgestellten Landesrekord heran.

Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) wiederholten im Final die Leistung des Vorlaufs. In 42,51 Sekunden und damit nur einen Hundertstel über dem Schweizer Rekord vom Vormittag schaute eine Klassierung heraus, die im Vorfeld kaum erwartet worden war. Das Quartett zeigte drei einwandfreie Wechsel. „Das ist der Wahnsinn, wenn ich sehe, welche Nationen wir hier geschlagen haben“, sagte die Schlussläuferin Kora. Dazu zählen auch die Niederlande mit Dafne Schippers, Frankreich (im Vorlauf) oder Brasilien.

Da alle Staffeln durchkamen – dies macht die Schweizer Klassierung noch wertvoller -, blieb Bronze um 32 Hundertstel entfernt. Diese ging an die Jamaikanerinnen, die bereits an den Olympischen Spielen in Rio von Amerika entthront worden waren. Die US-Girls gewannen in der Jahres-Weltbestleistung von 41,82 Sekunden. Grossbritannien holte Silber. Im 4. Rang kam auch Deutschland vor den Schweizerinnen ins Ziel.

Erst zum drittel Mal überhaupt stiess eine Schweizer 4×100-m-Staffel in den Final von globalen Titelkämpfen. Die Vorgänger waren die Männer 1924 (Disqualifikation) und 1928 (5. Rang) an den Olympischen Spielen.

Bereits im Vorlauf hatte das Quartett im Queen Elizabeth Park eine Ausrufezeichen gesetzt. In 42,50 Sekunden unterbot es den Anfang Juli an der Athletissima in Lausanne aufgestellten Schweizer Rekord noch einmal um drei Hundertstel. Dabei hielten die Schweiz Nationen wie Europameister Niederlande mit 200-m-Weltmeisterin Dafne Schippers oder Frankreich, das den Final verpasste, in Schach. Dass Del Ponte beim Wechsel auf der Gegengeraden auf die Bahn der Niederlanden kam, blieb ohne Konsequenzen. Es lag weder eine Abkürzung noch eine Behinderung von Schippers vor.

Bewährte Staffel-Philosophie
Die Schweizer Trumpf „seriöse Arbeit“ hat somit gestochen. Swiss Athletics investiert viel Zeit, Geld und Aufwand ins Staffeltraining. Die 4×100 m werden als eigene Disziplin betrachtet und nicht bloss als Zusammenzug der schnellsten Sprinterinnen mit Blick auf den Grossanlass. In den Trainings wird an den Abläufen gefielt, damit der Stab möglichst ohne Bremsbewegung durch die 20 m lange Übergangszone wandert. In diesem Bereich kann das läuferische Handicap zu den potenziell besseren Teams kompensiert werden. Der Trainer-Staff in der Schweiz kennt seit Jahren eine Staffel-Philosophie und implementiert diese bereits in den Nachwuchskadern. Aus diesem Grund müssen auch junge Läuferinnen wie Atcho (22), Kora (23) oder Del Ponte (21) nicht bei Null beginnen, wenn sie in die Elite vorstossen.

Durch die Trainings – in der Vorbereitung auf den Sommer in Südafrika wurde ein Staffel-Schwerpunkt gesetzt, und auch vor den Wettkämpfen in Genf, Lausanne und nun in London erfolgten Zusammenzüge – ist Schweizer Staffel kaum fehleranfällig und weiss zu dosieren. Dies zeigte sich auch im Vorlauf von London. Es wurden flüssige Wechsel mit Marge vollzogen.

Die Sprintstaffel verlangt Präzision, Fleiss und Teamgeist – Eigenschaften, die dem Schweizer Naturell behagen. Zudem sichert diese Disziplinen den Nachwuchs, weil durch Training fehlender Speed wettgemacht werden kann und die Aussichten auf tolle Platzierungen rosiger sind.

Der nächste Schritt in Richtung Weltspitze
Die Schweiz kann mit dem Einzug in den WM-Final erstmals die Früchte der langjährigen Aufbauarbeit ernten. Nachdem der Blick lange auf die Männer gerichtet war, begannen auch die Frauen um Laurent Meuwly – seit diesem Jahr ist Ralph Mouchbahani verantwortlich – mit spezifischer Arbeit. Diese wurde bereits mit der WM-Teilnahme 2011 in Daegu belohnt. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Frauen den Lead. An den Weltmeisterschaften in Daegu, Moskau (2013) und Beijing (2015) sowie den Olympischen Sommerspielen in London (2012) und Rio de Janeiro (2016) resultierte immer eine Klassierung zwischen dem 12. und 14. Rang. Nun gelang der nächste Schritt.

2014 an den EM in Zürich wurden die Frauen sogar zu den Poster-Girls für den Anlass gekürt. Doch der entscheidende Tag nahm ein doppelt bitteres Ende. Kambundji fiel gleich beim Start der Stab aus den Händen und das zuvor kaum beachtete Quartett der Männer verpasste Bronze bloss um neun Hundertstelsekunden. (SDA/fre)

(Photo: athletix.ch)

4×100-m-Staffel stürmt mit Schweizer Rekord in den WM-Final

August 11, 2017

Die Schweizer 4×100-m-Frauenstaffel hat an den Weltmeisterschaften in London im Vorlauf für ein Ausrufezeichen gesorgt und qualifizierte sich mit einem Schweizer Rekord für den Final.

Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) senkten im Queen Elizabeth Park mit 42,50 Sekunden ihren Anfang Juli an der Athletissima in Lausanne aufgestellten Schweizer Rekord noch einmal um drei Hundertstel.

Ein historischer Erfolg
Als Dritte ihrer Serie hinter den USA (41,84) und Grossbritannien (41,93) und als Gesamt-Vierte qualifizierten sich die Schweizerinnen direkt für den Final, der am Samstagabend stattfinden wird. Dabei hielten sie Nationen wie Europameister Niederlande mit 200-m-Weltmeisterin Dafne Schippers und Frankreich, das den Final verpasste, in Schach. Für die Schweizer Leichtathletik ist das ein historischer Erfolg. Nie zuvor hatte sich eine Schweizer Sprintstaffel für einen WM-Final qualifiziert.

In der zweiten Serie setzte sich Deutschland (42,34) vor Titelverteidiger Jamaika durch. Die ohne 100-m-Olympiasiegerin Elaine Thompson angetretenen Jamaikanerinnen waren gleich schnell wie die Schweizerinnen, die ebenfalls noch Steigerungspotenzial haben. Der zweite Wechsel zwischen Atcho und Kambundji gelang nicht nach Wunsch.

Im Final um 22.30 Uhr laufen die Schweizerinnen erneut auf Bahn 9. (SDA/fre)

(Photo: athletix.ch)

Schnell laufen und auf die Fehler anderer hoffen

August 10, 2017

Die Schweizer Frauen-Staffel peilt am Samstagmorgen an den Weltmeisterschaften in London den Einzug in den Final über 4×100 m an. Der Endlauf stünde gleichentags in der Abendsession auf dem Programm.

„Never change a winning team“ wird sich wohl der Schweizer Staffeltrainer Ralph Mouchbahani gedacht haben, als er sich für die Aufstellung entschied. Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und die Schlussläuferin Salomé Kora (LC Brühl) senkten Anfang Juli den Schweizer Rekord an der Athletissima in Lausanne auf 42,53 Sekunden. Sie sollen nun im Olympia-Stadion diese Leistung nochmals abliefern. Gelingt dies, stehen die Schweizerinnen unter Umständen auch im Final. Als weitere Staffelläuferinnen stehen dem Coach Cornelia Halbheer (LV Winterthur) und Samantha Dagry (Lausanne-Sports) zur Verfügung.

Auf dem Papier sieht die Ausgangslage verlockend, aber auch trügerisch aus. Die Schweizerinnen steigen als Nummer 4 der Saisonbestenliste ins Rennen. Allerdings ist dieses Ranking meist erst nach den Titelkämpfen aussagekräftig, weil viele Nationen am Grossanlass erstmals und oft das einzige Mal während der Saison in Bestbesetzung antreten. Die Chancen auf einen Coup dürfen deshalb nicht überbewertet werden.

Aber die Schweizerinnen halten gleichwohl zwei Trümpfe in der Hand. Einerseits investieren sie viel mehr Zeit ins Staffeltraining als andere Nationen und bleiben deshalb weniger fehleranfälliger als die meisten Konkurrentinnen. Bereits in der Vorbereitung auf den Sommer in Südafrika wurde ein Staffel-Schwerpunkt gesetzt, und auch vor den Wettkämpfen in Genf, Lausanne und nun in London erfolgten Zusammenzüge. Der Trainer-Staff in der Schweiz kennt eine Staffel-Philosophie und implementiert diese bereits in den Nachwuchskadern. Der zweite Trumpf ist noch handfester: Zwei der drei Wechsel in Lausanne waren nicht perfekt. In der Leistung liegt noch Steigerungspotenzial.

16 Teams für 8 Finalplätze
Drei Nationen pro Serie plus zwei Zeitbeste stossen in den Final vor. In Heat 1 könnte es – sofern keine Equipe patzt – zu einem Dreikampf zwischen den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz um den 3. Rang kommen. Die Positionen 1 und 2 sind durch die USA und Grossbritannien besetzt. Die zweite und wohl stärkste Serie präsentiert mit Jamaika, Deutschland, Brasilien, den Bahamas sowie Trinidad und Tobago mindestens fünf Nationen, die schneller als die Schweizerinnen laufen können. Auch die Chinesinnen oder die Frauen aus der Ukraine weisen einen nationalen Rekord auf, der klar unter dem Schweizer Wert liegt.

Auf die Taktik angesprochen meinte Ralph Mouchbahani: „Wir lassen die anderen die Fehler machen“. Er lässt die Ablaufmarken so setzen, dass die Stabübergabe nicht auf den letzten Drücker erfolgt. Mit etwas Marge soll ein Wechselfehler ausgeschlossen werden. Volles Risiko ist im Vorlauf nicht angesagt. (SDA/fre)


(Photo: athletix.ch)

42,53: Schweizer Rekord in Lausanne!

July 06, 2017

Die Schweizer Frauen-Staffel setzte beim Diamond-League-Meeting Athletissima in Lausanne ein dickes Ausrufezeichen und verbesserte den Landesrekord über 4×100 m deutlich. Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und die Schlussläuferin Salomé Kora (LC Brühl) wurden in 42,53 Sekunden gestoppt. Damit wurde die alte nationale Bestmarke, aufgestellt vor einem Jahr an den Europameisterschaften in Amsterdam, um 34 Hundertstelsekunden unterboten. Die Schweizerinnen waren damals ohne die EM-Dritte Kambundji angetreten.

Kora sah beim TV-Interview mit SRF trotz des Rekords noch Luft nach oben bei den Wechseln. „Das war noch kein perfekter Lauf.“ Die Stimmung auf der Pontaise habe das Team aber gepusht. „Das ganze Stadion stand hinter uns, dieses positive Gefühl nehmen wir mit für den weiteren Verlauf der Saison.“

Die Schweizerinnen gewannen das Rennen souverän vor Brasilien und Holland. Letztere traten ohne Dafne Schippers an.

Das Video des Laufs

Frauenstaffel holt in Vaasa 12 Punkte

June 24, 2017

Mit ihrer vor zwei Wochen bei AtletiCAGenève gelaufenen Saisonbestzeit von 43,35 Sekunden sind die Schweizerinnen an der Team-EM (First League) in Vaasa (FIN) die Favoritinnen. Ajla Del Ponte (US Ascona), Samantha Dagry (Lausanne-Sports), Mujinga Kambundji (STB) und Salomé Kora (LC Brühl) werden den Erwartungen vollauf gerecht und tragen den Stab nach 43,77 Sekunden als Erste ins Ziel. 12 Punkte für die Schweiz – da dürfen die jungen Frauen zurecht mit einem Strahlen im Gesicht die Bahn verlassen.

Eine wichtige Leistung, dank der dem Schweizer Team der Aufstieg in die Super League gelang!

(Photo: Daniel Byskata)

Frauenstaffel siegt in Genf in 43,35 Sekunden

June 09, 2017

Zum Auftakt des internationalen Meetings AtletiCAGenève hatte die 4×100-m-Nationalstaffel der Frauen ihren ersten Auftritt in dieser Saison. In der Zusammensetzung mit Cornelia Halbheer, Samantha Dagry, Mujinga Kambundji und Salomé Kora zeigten die Schweizerinnen einen sauberen Lauf und liefen in 43,35 Sekunden zum Sieg. Eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt.

Ihren nächsten Einsatz haben die Schweizerinnen an der Team-EM in Vaasa (23. bis 25. Juni).

(Photo: athletix.ch)

Vier Athletinnen am „Investment Summit 2017“

May 16, 2017

Auf Einladung von Switzerland Global Enterprise konnten vier Athletinnen der Nationalstaffel am 16. Mai in Bern am „Investment Summit 2017“ teilnehmen. An diesem nahmen mehr als 100 Gäste aus dem Fachbereich Standort-Marketing teil, die darum bemüht sind internationale Firmen in die Schweiz zu holen.

In diesem Bereich sind Teamwork und effiziente Zusammenarbeit wichtige Erfolgsfaktoren. Insofern passte es perfekt, dass vier Athletinnen und Trainer Ralph Mouchbahani aus ihrer Sicht erläuterten, welches die wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg sind.

Im Rahmen eines knapp einstündigen Podiums erzählten Mujinga Kambundji, Ajla Del Ponte, Salomé Kora und Sarah Atcho in ausgezeichnetem Englisch aus ihrem Leben als Sportlerinnen. Mit diesem sympathischen Auftritt verdienten sich die Athletinnen und der Staffelcoach den Applaus des Publikums.

Kein Zweifel: Mit diesem Auftritt haben die jungen Athletinnen zahlreiche Fans dazugewonnen!

 

(Photo: Swiss Athletics)
 

Das ist der Wettkampf-Kalender 2017

April 27, 2017

Das Programm der 4x100-m-Nationalstaffel der Frauen ist bekannt. Seinen ersten Einsatz in der Saison 2017 wird das Team anlässlich des internationalen Meetings AtletiCAGenève am Samstag, 10. Juni in Genf haben. Anschliessend folgt die Team-EM in Vaasa (FIN), wo es darum geht, den Schweizer Platz in der First League zu verteidigen.

Saisonhighlight sind die Weltmeisterschaften in London (GBR/4. bis 13. August). Dort sind die 16 besten Teams der Welt startberechtigt. Die Schweiz liegt seit den World Relays in Nassau (BAH) im massgebenden Klassement an 16. Position.

Die Schweizer Fans können die Nationalstaffel insbesondere bei Athletissima Lausanne (6. Juli) und Weltklasse Zürich (24. August) verfolgen.

(Photo: athletix.ch)

Ralph Mouchbahani wird Coach der Frauenstaffel

December 02, 2016

Der deutsche Trainer Ralph Mouchbahani übernimmt im Hinblick auf die Saison 2017 die Verantwortung für die 4x100-m-Nationalstaffel der Frauen. Er tritt die Nachfolge von Laurent Meuwly an, der die Frauenstaffel während sechs Jahren aufgebaut und betreut hat.

Ralph Mouchbahani ist in der internationalen Leichtathletikszene bekannt und gut vernetzt. Der 58-jährige Deutsche arbeitete bereits vor gut zehn Jahren als Sprint-Nationaltrainer für den Schweizerischen Leichtathletikverband. In den letzten vier Jahren leitete er insbesondere ein Sport-Entwicklungsprojekt in Sambia, das er vor kurzem abschliessen konnte.

Die Leistungssport-Verantwortlichen von Swiss Athletics führten mit Mouchbahani ausführliche Gespräche, gerade auch was die Zielsetzungen und die Zusammensetzung des Kaders anbelangt. Punktuell arbeitete Mouchbahani vor einigen Jahren auch mit Mujinga Kambundji (STB) zusammen. Die nationale 100-m-Rekordhalterin und EM-Dritte von 2016 hat signalisiert, dass sie nach einem Jahr Unterbruch wieder für die Nationalstaffel laufen möchte.

Eine eindrückliche Erfolgsgeschichte
Seit 2010 wurde das Frauenstaffel-Projekt von Sprint/Hürden-Cheftrainer Laurent Meuwly persönlich geleitet. Mit ihm als Coach stellte das Team in verschiedenen Zusammensetzungen nicht weniger als acht Schweizer Rekorde auf und qualifizierte sich je dreimal für Welt- und Europameisterschaften sowie zweimal für die Olympischen Spiele. Ausserdem gelang es regelmässig, junge Athletinnen ins Projekt einzubauen. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Olympiazyklus übergibt Meuwly die Frauenstaffel in neue Hände und konzentriert sich auf seine Aufgaben als Cheftrainer Sprint/Hürden von Swiss Athletics.

„Ich bin überzeugt, dass die Staffel eine schöne Zukunft vor sich hat“, sagt Laurent Meuwly. „Gerade die jungen Athletinnen haben sehr konsequent und fokussiert für die Staffel trainiert und sich ihren Platz im Team verdient. Ich will die Gelegenheit nützen, mich bei allen Athletinnen, die in den letzten sechs Jahren Teil dieser erfolgreichen Geschichte gewesen sind, zu bedanken. Zusammen haben wir die 4x100-m-Frauenstaffel zu einer kompetitiven und seriösen Konkurrenz für die besten Nationen der Welt gemacht. Dies war nur dank einem tollen Spirit, viel Engagement, harter und präziser Arbeit möglich.“

„Es ist uns über Jahre gelungen, die Frauenstaffel zu einem Flaggschiff von Swiss Athletics zu machen“, sagt Leistungssport-Chef Peter Haas. „An der EM in Amsterdam stellten wir mit einem jungen Team einen Schweizer Rekord auf und erreichten Platz 5, an den Olympischen Spielen in Rio wurde das gleiche Team 12. Das sind sehr erfreuliche Resultate und primär auf die zielgerichtete Arbeit von Coach Laurent Meuwly zurückzuführen. Nun ist der Zeitpunkt für eine Stabübergabe ideal.“

Das grosse Ziel im nächsten Jahr ist eine erfolgreiche Teilnahme an den Weltmeisterschaften im August in London (GBR). Mit Ralph Mouchbahani wurde vereinbart, dass er sein Amt als Staffelcoach mindestens bis zu den Europameisterschaften 2018 in Berlin (GER) ausübt.

Cornelia Halbheer und Samantha Dagry neu im Staffelkader
Im Kader kommt es zu einigen Änderungen. Marisa Lavanchy (LC Zürich) und Joëlle Golay (Lausanne-Sports) sind Ende Saison zurückgetreten, Ellen Sprunger (COVA Nyon) konzentriert sich 2017 auf den Siebenkampf. Neu ins Staffelkader aufgenommen wurden Cornelia Halbheer (LV Winterthur) und Samantha Dagry (Lausanne-Sports).

Weltklasse Zürich: Emotionaler Abschied

August 31, 2016

Im Rennen über 4x100 m der Frauen war die Schweiz bei Weltklasse Zürich mit zwei Staffeln vertreten. Die Topbesetzung lautete, wie bereits die ganze Saison durch, Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl). Sie war es auch, die besser Abschnitt und Rang vier nach Hause lief (43,38 Sekunden). Die zweite Staffel mit Marisa Lavanchy (LC Zürich), Fanette Humair (FSG Bassecourt), Charlène Keller (LC Frauenfeld) und Samantha Dagry (Lausanne-Sports) lief als Sechste ein (44,90).

Zu reden gaben auch die Abschiede zweier Athletinnen, die die Schweizer Frauen-Staffel in den letzten Jahren geprägt haben. Sprunger bestritt ihr letztes Rennen über die 4x100 m. Lavanchy beendet nun gar ihre Karriere und wurde von ihrem Verein gebührend verabschiedet.

(Photo: athletix.ch)

Frauenstaffel in Lausanne auf Platz 2

August 24, 2016

Im Vorprogramm des Diamond-League-Meetings Athletissima Lausanne kamen traditionsgemäss zahlreiche Schweizer Athletinnen und Athleten zum Einsatz. Die 4x100-m-Frauenstaffel lief in 43,64 Sekunden auf Platz 2.

Das 4x100-m-Staffelrennen der Frauen (UBS Trophy), das andere Male den Schlusspunkt des Meetings bildete, fand diesmal bereits um 19.45 Uhr statt. Genau eine Woche, nachdem sie in den Vorläufen an den Olympischen Spielen in Rio (BRA) mit 43,12 Sekunden den 12. Rang erreicht hatten, wurden Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl) in 43,64 Sekunden gestoppt. Das reichte hinter den Ukrainerinnen (42,67) zum 2. Platz.

 

Ihren letzten Einsatz der Saison haben die Staffelläuferinnen am kommenden Donnerstag im Rahmen von Weltklasse Zürich.

(Photo: athletix.ch)

Schweizer 4x100-m-Staffel mit 43,12 im 12. Schlussrang

August 17, 2016

Die Schweizer 4x100-m-Staffel der Frauen hat an den Olympischen Sommerspielen in Rio den Einzug in den Final der besten acht verpasst. Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Schlussläuferin Salomé Kora (LC Brühl) belegten in der 2. Vorlaufserie in 43,12 Sekunden Platz 6.

Mit 43,12 Sekunden verpassten die Schweizerinnen den Einzug in den Final um 42 Hundertstel. Zufrieden war das Quartett mit seiner Leistung nicht, nachdem es an der EM in Amsterdam die Schweizer Rekordmarke von 42,87 Sekunden erzielt hatte. "Es ist der grösste Wettkampf für einen Sportler, da will man eine Bestzeit laufen", sagte Ellen Sprunger, die sich im Training in Rio noch eine leichte Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. "Wir machten aber das Beste daraus." An der Vorbereitung lag es jedenfalls nicht. Alle vier liefen in Rio nur in der Staffel und hatten zuvor schon in einem Trainingslager in Tenero fleissig geübt.

"Es ist so, wie es ist", sagte Sprunger. Die 30-Jährige, quasi die Mutter des Teams, sah auch Positives. "Die Jungen zeigten, dass sie etwas können. Das wird ihnen für die Zukunft viel bringen, auch Vertrauen."

Tatsächlich besitzen die Schweizerinnen einiges an Potenzial, Del Ponte ist 20, Atcho 21 und Kora 22 Jahre alt. Sprunger dagegen wird nicht mehr in der Staffel laufen. Ob sie weiterhin Siebenkampf macht, liess sie offen.

 

(Photo: Valeriy Bilokryl)

Frauenstaffel läuft mit Del Ponte, Atcho, Sprunger und Kora

August 16, 2016

Die Zusammensetzung der Schweizer Frauenstaffel in den Vorläufen über 4x100 m an den Olympischen Spielen in Rio ist bekannt: Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl) bilden das Schweizer Quartett, das um einen Platz im Final vom Freitagabend kämpft.

Die Schweizerinnen, bei denen Marisa Lavanchy (LC Zürich) Ersatzläuferin ist, treffen in ihrem Vorlauf am Donnerstagvormittag (11.28 Uhr, 16.28 Uhr in der Schweiz) auf Bahn 5 laufend unter anderem auf die USA, Deutschland, Frankreich und Brasilien.


(Photo: Swiss Athletics)

Frauenstaffel in London mit 43,43 Sekunden auf Platz 5

July 21, 2016

Am ersten Tag des Diamond-League-Meetings in London (GBR) lieferte die Schweizer 4x100-m-Staffel der Frauen eine weitere erfreuliche Leistung ab: Mit 43,43 Sekunden erreichte das junge Team in einem stark besetzten Feld den 5. Platz.

Wie an den Europameisterschaften vor zwei Wochen in Amsterdam (NED) liefen die Schweizerinnen mit Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl). Auch diesmal harmonierte dieses Quartett gut, wenngleich es nicht für eine Zeit wie in Amsterdam (42,87 im Vorlauf, 43,00 im Final) reichte. Im Vergleich mit der EM waren die Wechsel weniger gut und die Läuferinnen waren insgesamt weniger schnell unterwegs.

Gewonnen wurde der Lauf von den Britinnen, die mit 41,81 Sekunden eine Jahresweltbestleistung sowie einen Landesrekord aufstellten.

Die Schweizer Ersatzläuferin Charlène Keller (LC Frauenfeld) kam mit einer Allstar-Auswahl als Schlussläuferin zum Einsatz und erreichte mit dieser den 7. Rang. Holland und Kanada schieden aus.

Olympiavorbereitung in Tenero
Das Schweizer Team fliegt am Samstag in die Heimat zurück und absolviert anschliessend in einem Trainingslager in Tenero die ultimative Olympia-Vorbereitung. Die 4x100-m-Vorläufe stehen in Rio de Janeiro (BRA) am Donnerstag, 18. August im Programm. Der Final folgt einen Tag später.

 

4x100-m-Frauenstaffel läuft am Freitag in London

July 20, 2016

An den Europameisterschaften in Amsterdam (NED) überzeugte die Schweizer Frauenstaffel über 4x100 m mit einem Schweizer Rekord und Platz 5. Seinen nächsten Auftritt hat das Team am Freitag, 22. Juli beim Diamond-League-Meeting in London (GBR).

In Amsterdam liefen die Schweizerinnen im Vorlauf und im Final in der Zusammensetzung mit Ajla del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl). Diese vier Läuferinnen werden auch nach London reisen, zusammen mit Charlène Keller (LC Frauenfeld).


Mit 42,87 Sekunden setzte das junge Team in Amsterdam ein eindrückliches Ausrufezeichen und kann die ultimative Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (BRA/5. – 22. August) voller Zuversicht entgegenblicken. Einen Startplatz in Rio haben sich die Schweizerinnen dank ihrer Finalqualifikation an den World Relays 2015 in Nassau (BAH) gesichert. Nächste Woche wird sich das Team in einem Trainingslager in Tenero den letzten Schliff vor dem grossen Olympia-Abenteuer holen.


Das Rennen der Frauenstaffel steht am Freitagabend um 20.30 Uhr (Schweizer Zeit) im Programm.

Link zum Diamond-League-Meeting in London:
http://london.diamondleague.com/home/

Fünf Staffelläuferinnen für Rio selektioniert

July 18, 2016

Die Selektionskommission von Swiss Olympic hat insgesamt 17 Leichtathletinnen und Leichtathleten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (BRA) selektioniert. Diese werden zwischen dem 12. und 21. August im Einsatz stehen. Für das Staffelteam wurden fünf Läuferinnen selektioniert: Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Salomé Kora (LC Brühl), Marisa Lavanchy (LC Zürich), Ajla Del Ponte (US Ascona) und Ellen Sprunger (COVA Nyon).

Frauen-Staffel nahe am Schweizer Rekord

July 09, 2016

Die weibliche 4x100-m-Staffel, die im Final an der EM in Amsterdam wie im Vorlauf in der Besetzung Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl) antrat, wartete erneut mit einer guten Leistung auf. Mit 43,00 Sekunden liefen sie bis auf 13 Hundertstel an den am Samstag aufgestellten Schweizer Rekord heran. Das reichte zu Platz fünf, zur Bronzemedaille fehlte dem Quartett 52 Hundertstel.

Stimmen zum Wettkampf. Del Ponte: „Das war ein schöner Lauf. Die Zeit ist auch nicht schlecht. Die Medaillen waren heute weit weg, deswegen dürfen wir zufrieden sein."

Atcho: „Der Lauf war schwierig, vor allem die Übergabe zwischen Ellen und mir. Wir haben einiges an Risiko genommen. Erst dachten wir, ich habe Rückenwind, dann war ich mir plötzlich nicht mehr sicher. Es war wirklich schwierig."

E. Sprunger: „Der Wechsel zwischen Sarah und mir war ganz schlecht. Dabei wäre er gestern perfekt gewesen. Ich weiss nicht, ob ich zu früh los lief oder ob wir den Wind falsch eingeschätzt haben. Er drehte ständig. In ein paar Stunden sind wir mit diesem Rennen zufrieden, auch wenn es nicht so gut war wie gestern."

Kora: „Die Wechsel waren nicht so gut wie gestern. Aber ich würde sagen, wir waren alle bereit und sehr aufgeregt vor Adrenalin. Man kann nicht in jedem Rennen einen Schweizer Rekord machen, darum sind wir nicht unzufrieden mit dem Lauf."

Schweizer Rekord für die Frauenstaffel

July 08, 2016

Zum ersten Mal trat die Schweiz über 4x100 m bei einem Grossanlass in der Besetzung Ajla Del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl) an. Dass es sich bei diesen Frauen um ein Quartett mit grosser Zukunft handelt, bewiesen sie in den Halbfinals an der EM in Amsterdam mit einem tollen Schweizer Rekord von 42,87 Sekunden. Die alte Bestmarke wurde um sieben Hundertstel unterboten. Den Finaleinzug sicherten sie sich als Zweite im 1. Vorlauf auf dem direkten Weg.

Stimmen zum Wettkampf. Atcho: „Ich bin froh, war ich diejenige, die auf der Gegengerade Rückenwind hatte. Es war eine tolle Erfahrung hier zu laufen, viele Schweizer waren im Stadion, was mich sehr motivierte. Bei den Wechseln können wir noch ein paar Anpassungen machen und dann geht das morgen noch schneller."

E. Sprunger: „Wir haben noch nicht alles riskiert weil wir erst mal schauen wollten, wie wir mit dem Wind klar kommen. Von dem her sind wir sehr zufrieden.

Kora: „Es isch mega cool gsi! Wir sind alle so motiviert. Wir drei Jungen möchten zeigen was wir können, auch wenn wir eine ganz neu zusammengewürfelte Truppe sind."

Interessierte Gäste im Training in Bern

June 28, 2016

Am Dienstag, 28. Juni absolvierte die 4x100-m-Nationalstaffel der Frauen ein weiteres Training im Hinblick auf die Europameisterschaften in Amsterdam (Holland/6. bis 10. Juli). Dabei erhielt das Team Besuch vom Golden Club Jungfrau-Marathon. Dessen Vertreter verfolgten mit grossem Interesse das Training im Berner Wankdorfstadion. Im Anschluss ans Training standen die Athletinnen den Gästen auf eine sympathische Art Red und Antwort.

Staffel scheidet in La Chaux-de-Fonds aus

June 25, 2016

Am Sonntag, 26. Juni trat die 4x100-m-Frauenstaffel in La Chaux-de-Fonds zum zweiten Rennen in dieser Saison an. In der Besetzung mit Ajla del Ponte, Sarah Atcho, Marisa Lavanchy und Salomé Kora schieden die Schweizerinnen wegen eines Fehlers beim dritten Wechsel leider aus. Ihr nächstes Rennen bestreitet die Staffel in den Vorläufen an den Europameisterschaften in Amsterdam am Samstag, 9. Juni.

Topleistung der Frauenstaffel in Genf

June 11, 2016

Beim internationalen Meeting AtletiCAGenève in Genf sorgte die 4x100-m-Nationalstaffel der Frauen für einen Glanzpunkt aus Schweizer Sicht. Die Staffel stellte in 43,24 Sekunden eine unerwartet starke Zeit auf.

Das erste Rennen des Tages im Stadion „Bout-du-Monde“ war aus Schweizer Sicht auch gleich ein Höhepunkt. Die 4x100-m-Frauenstaffel mit Ajla del Ponte (US Ascona), Sarah Atcho (Lausanne-Sports), Ellen Sprunger (COVA Nyon) und Salomé Kora (LC Brühl) stellte mit 43,24 Sekunden eine Spitzenzeit auf. Die in einer neuen Zusammensetzung laufenden Schweizerinnen nutzten wenige Minuten vor dem Einsetzen des Regens die idealen Bedingungen und liefen eine Zeit, die ihnen kaum jemand zugetraut hätte. Erst sechsmal ist ein Schweizer Frauen-Quartett schneller gelaufen.

Dank ihren starken Leistungen in den vergangenen Wochen wussten die vier Läuferinnen, dass sie sehr gut in Form sind. Ajla del Ponte (11,57) und Salomé Kora (11,49) liefen persönliche Bestzeiten über 100 m, Ellen Sprunger realisierte beim Mehrkampf in Götzis (AUT) mit 23,34 eine fantastische 200-m-Zeit und Sarah Atcho bestätigte mit 23,57 die EM-Limite über die halbe Bahnrunde. Nun gelang es den Läuferinnen, von denen drei noch im U23-Alter sind, gleich im ersten Saisonrennen, ihre starke Verfassung in eine vielversprechende Staffelzeit umzumünzen.

Mit 43,24 Sekunden reihten sich die Schweizerinnen in der europäischen Saisonbestenliste an dritter Stelle ein. Schneller gelaufen sind bislang erst Deutschland (42,00) und Grossbritannien (Siegerinnen in Genf mit 42,97). „Es ist fantastisch, dass und ein solches Rennen gelungen ist. Eine solche Zeit hätten uns wohl viele Leute nicht zugetraut. Nun haben wir gezeigt, dass wir auch mit diesem jungen Team schnell laufen können“, freute sich Sarah Atcho. „Bei den Wechseln haben wir nicht das maximale Risiko auf uns genommen. Ich bin überzeugt, dass wir noch Steigerungspotenzial haben.“

Nächster Einsatz in La Chaux-de-Fonds
Es war dies das erste Rennen der Schweizer Equipe seit dem Staffel-Rücktritt von Lea Sprunger (COVA Nyon) im letzten September und dem Entscheid von Mujinga Kambundji (STB), sich in diesem Jahr auf Einzelrennen zu konzentrieren. Ihren nächsten Einsatz haben die Schweizerinnen am 26. Juni in La Chaux-de-Fonds.

Das Rennen der Staffel im Video

Erstes Saisonrennen der 4x100-m-Frauenstaffel

June 08, 2016

Der erste Programmpunkt des Meetings am Samstag, 11. Juni in Genf ist um 12 Uhr das 4x100-m-Rennen der Frauen, in dem die Schweizer Equipe ihren ersten Auftritt in diesem Jahr haben wird. Für das junge Team ist dieser Lauf eine erste Standortbestimmung in der EM- und Olympiasaison.

Vor der EM am 9./10. Juli in Amsterdam (NED) werden die Schweizerinnen auch am Sonntag, 26. Juni in La Chaux-de-Fonds laufen. Noch nicht mit dabei ist Marisa Lavanchy (LC Zürich), die in der Saisonvorbereitung von einer Muskelverletzung behindert wurde und die nicht vor Mitte Juni den ersten Wettkampf absolvieren wird.

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (BRA/5. – 21. August) haben sich die Schweizerinnen mit ihrem Top-8-Platz an den World Relays im Mai 2015 in Nassau (BAH) frühzeitig einen Startplatz gesichert.

Link zum Meeting in Genf: www.atleticageneve.ch

 

UBS Kids Cup Day in Zürich

April 28, 2016

Am Donnerstag, 28. April fand im Zürcher Letzigrund-Stadion der erste UBS Kids Cup Day statt. Mit von der Partie waren neben Kariem Hussein, Selina Büchel, Noemi Zbären und Mujinga Kambundj auch fünf Läuferinnen der 4x100-m-Nationalstaffel. Joëlle Golay, Ellen Sprunger, Sarah Atcho, Charlène Keller und Ajla del Ponte zeigten im Rahmen eines UBS-Kids-Cup-Wettkampfs zusammen mit Fans und Medienschaffenden „vollen“ Einsatz und wurden ihrer Vorbildfunktion vollauf gerecht.

Besonderen Grund zur Freude hatte am Ende Ellen Sprunger: Das Team der Mehrkämpferin holte die meisten Punkte und gewann den Wettkampf!


 

Staffeltraining im Berner Wankdorf

April 21, 2016

Gute Stimmung und ein wunderbarer Frühlingsabend beim Staffel-Training der Sprinterinnen im Berner Wankdorf: Gleich das gesamte 4x100-m-Team inklusive Nachwuchs-Athletinnen war bei der Vorbereitung auf die wichtige Saison mit EM und Olympischen Spielen mit von der Partie: Ellen Sprunger, Marisa Lavanchy, Joëlle Golay, Sarah Atcho, Ajla Del Ponte, Fanette Humair, Salomé Kora, Samantha Dagry, Charléne Keller und Lena Weiss.

Lea Sprungers Abschied aus der Staffel

September 02, 2015

Die Schweizer 4x100-m-Nationalstaffel trat in Zürich in der gleichen Besetzung an wie am letzten Samstag an der WM in Beijing (China), wo das Team einen Finalplatz mit einem schlechten dritten Wechsel verschenkte. Diesmal klappte diese Übergabe deutlich besser, so dass für Marisa Lavanchy (LC Zürich), Lea Sprunger (COVA Nyon), Mujiga Kambundji (STB) und Sarah Atcho (Lausanne-Sports) mit 43,10 Sekunden eine Saisonbestzeit und hinter Jamaika, den USA und Trinidad&Tobago der 4. Platz herausschaute. Ihre bisherige Saisonbestzeit unterboten die vier Schweizerinnen um einen Hundertstel. 

Besonders emotional war der Lauf und vor allem die Ehrenrunde für Lea Sprunger. Die 25-jährige Waadtländerin gehörte während Jahren zu den treusten Leistungsträgerinnen im Schweizer Staffelprojekt und wird sich in Zukunft auf ihre neue Disziplin 400 m Hürden konzentrieren, wo sie sich einen weiteren Leistungssprung verspricht. 2016 lassen die Zeitpläne an der EM in Amsterdam (Ho) und an den Olympischen Spielen in Rio (Br) einen Doppelstart nicht zu.

Schweizer Frauenstaffel in London auf Platz 4

July 23, 2015

Die Schweizer 4x100-m-Staffel der Frauen belegte am Diamond-League-Meeting in London (Gb) den vierten Platz. Bei Regen und tiefen Temperaturen (13 Grad Celsius) gelang dem Schweizer Quartett in einer neuen Zusammenstellung eine mehr als respektable Leistung. 

(Si/swa) Marisa Lavanchy (LC Zürich), Lea Sprunger (COVA Nyon), Mujinga Kambundji (STB) und Sarah Atcho (Lausanne-Sports) standen als erste der Schweizer Athletinnen an der zweitägigen Veranstaltung im Olympiastadion von 2012 im Einsatz. Für das Quartett resultierte am Ende hinter den USA, Holland und Grossbritannien, aber noch vor Polen und Frankreich in 43,25 Sekunden der vierte Platz, womit die Schweizerinnen um 0,14 Sekunden über der Anfang Juni bei schönem Wetter in Genf aufgestellten Saisonbestzeit blieben. Es ist dies ihre zweitbeste Zeit in diesem Jahr.

Zwei Schweizer Siege im Hauptprogramm von Athletissima

July 08, 2015

Beim Diamond-League-Meeting Athletissima Lausanne standen am Donnerstagabend so viele Swiss Starters im Einsatz wie nie in den letzten Jahren. Die 800-m-Überfliegerin Selina Büchel (KTV Bütschwil) und die 4x100-m-Frauenstaffel konnten sich in der ausverkauften Pontaise als Sieger bejubeln lassen. 

Die Schweizer Frauenstaffel, die in den letzten Jahren in Lausanne tolle Erfolge erzielt hatte und mehrere Schweizer Rekorde gelaufen war, enttäuschte das Lausanne Publikum auch diesmal nicht. Mujinga Kambundji (STB), Lea Sprunger (COVA Nyon), Marisa Lavanchy (LC Zürich) und Fanette Humair (FSG Bassecourt) gewannen in 43,73 Sekunden deutlich vor Polen, Schweden und Spanien. Die vier Athletinnen stellten damit bei schwierigen Windverhältnissen die drittbeste Zeit der Schweizer Nationalstaffel in diesem Jahr